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Sony Alpha 6000 – eine “typische” Systemkamera

Was sind Systemkameras?

Systemkameras sind per definitionem Fotokameras mit austauschbaren Komponenten, also in der Regel einem Gehäuse und einem Wechselobjektiv.

Somit zählen eigentlich auch digitale Spiegelreflexkameras (DSLRs) zu Systemkameras. Um Systemkameras gerade von DSLRs zu unterscheiden, bezeichnet man heutzutage mit Systemkameras kompakte, spiegellose Digitalkameras mit Wechselobjektiv.

Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras besitzen die spiegellosen Systemkameras keinen Spiegel, der bei DSLRs das eintreffende Licht zu einem optischen Sucher lenkt, was eine kompaktere Bauweise ermöglicht. Entsprechend fehlt bei Systemkameras in der Regel ein optischen Sucher, was viele fortgeschrittene und Profifotografen als großen Nachteil der Systemkameras ansehen.

Doch was Bildqualität, Kreativität und vieles mehr angeht, stehen spiegellose Systemkameras digitalen Spiegelreflexkameras heute – mit Ausnahme des Vollformats – in nichts nach. Gleichzeitig sind sie kleiner und leichter und damit alltagstauglicher als die klobigen und teils recht schweren Spiegelreflexkameras.

Bei den Systemkameras sollte man jedoch wie bei den DSLRs in erster Linie auf die Größe des Sensors achten. Diese ist deutlich wichtiger als die Auflösung, denn sie hat vor allem Einfluss auf:

– die Lichtempfindlichkeit (je größer der Sensor, desto größer sind in der Regel die darin enthaltenen lichtempfindlichen Dioden, die wiederum mehr Licht aufnehmen können),

– die Brennweite (entspricht der Sensor beispielsweise dem Kleinbildfilm, also 36 x 24 mm (Vollformatsensor), so gibt es keinen Verlängerungsfaktor) und

– die Schärfentiefe (bei Objektiven mit langer Brennweite ist diese geringer als bei kurzen Brennweiten – je größer der Sensor, desto besser können Objekte vom Hintergrund freigestellt werden.